Es sind junge Menschen wie Johanna, Vincenzo oder Albert: moderne Vagabunden, Ortlose, Quereinsteiger, die, während sie mit dir sprechen, irgendwo in der Welt sitzen, wo keiner es erwarten würde.
Amsterdam ist das europäische Mekka der internationalen Call-Centers. Hier arbeiten viele hundert junge Call Centre Agenten aus den unterschiedlichsten Ländern. Vier von ihnen stehen im Mittelpunkt des Films.
Eine Recherche in Europas sozialem Experimentierfeld, ein Film über die Globalisierung und die Arbeitsweisen von morgen.
Schnitt: Evi Romen
Mit Unterstützung von Dutch CoBO Fund
In Co-Produktion mit dem ZDF/Kleines Fernsehspiel, IKON (Niederlande) und VRT Canvas (Belgien)
Erstausstrahlung: 24.11.2003 im ZDF
Preis: Adolf Grimme Preis 2004, Nominierung Prix Europa 2005
Festivals: 46. Internationales Dokumentarfilmfestival Leipzig, 27. Duisburger Filmwoche
"...Damit gelingt Andreas Pichler ein Film, der sorgfältig komponiert ist, der Individualität nicht ausschließt und ihr an Scharnierstellen erzählerischen Raum gibt, der aber gleichzeitig auch ganz bewusst den Reiz des Nebenbei, des Flüchtigen, der spontanen Beobachtung transportiert. Und der ebenso bewusst auf gesellschaftskritische Analyse und politische Orientierungslinien verzichtet. Das verhindert aber keineswegs eine dokumentarische Haltung. Damit gelingt Pichler eindrucksvoll ein zugleich präzises und offenes Porträt moderner Arbeits- und Lebenswelten - ohne jeden ideologischen Kramp ..." Ausschnitt: Begründung der Jury des Grimme Preises 2004



